Lichtfest Brigid Imbolc Lichtmess

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Brigid (oder auch Imbolc) ist das Fest zur wirklichen Mitte des Winters. Im Jahreskreis befinden wir uns in der Zeit, in der die Tage wieder merklich länger werden, die Sonne deutlich an Kraft gewinnt und die Natur langsam wieder erwacht. Es ist die Zeit, in der die ersten Tiere aus dem Winterschlaf erwachen und die ersten Pflanzen aus der Erde sprießen. Das Leben in der winterlichen Kälte, Enge und Dunkelheit neigt sich jetzt erkennbar dem Ende zu, neues Leben beginnt. Es ist die Zeit des ersten Keimens. Bei den Kelten wurde dieses Fest „Imbolc“ genannt, was soviel bedeutet wie „im Schoss“. Zur Wintersonnenwende wurde das neue Licht (das neue Leben, das neue Kind) geboren, bis zu Imbolc durfte es im dunklen Schosse der Mutter heranreifen. Jetzt ist allerdings die Zeit gekommen, in der sich das Neue erstmalig erkennbar Zeigt. Auch im Außen.

Das Fest ist der Göttin Brigid gewidmet. Sie ist die Göttin der Poeten, der Musiker, der Künstler und der Inspiration. Sie ist auch Göttin der Heilung und der Schmiedekunst und steht daher dem Feuer nahe. Weites kommt ihr die Aufgabe als Patronin der Hebammen und Schutzgöttin der Gebärenden zu.
Die Kraft der Brigid hält das Feuer am Brennen. Sie versorgt dadurch die Menschen mit Lebendigkeit und Mut. Ihr zu Ehren werden am Imbolc-Abend Kerzen entzündet, die ins Fenster gestellt werden und die ganze Nacht über brennen. Im christlichen Sinne wurde aus Imbolc Maria Lichtmess, ein Marienfest, wo die Kerzenweihe ein wichtiges Element ist.
Der wichtigste Aspekt dieses Festes ist die Reinigung. Altes muss abgeworfen werden, damit Neues entstehen kann.
So wurden früher Ställe und Wohnräume geputzt. Mensch und Vieh wurden mit Reisigbüscheln aus Haselnuss- Weiden- und Birkenzweigen abgestrichen. Die Räume wurden mit reinigenden Kräutern wie Wacholder geräuchert. Wenn wir uns von den alten Lasten befreit haben, dann darf das Neue in uns wachsen. So ist die Zeit um Lichtmess auch die Zeit für die Konkretisierung neuer Wünsche und Ziele. Der Keim in uns darf zu wachsen beginnen, damit er später auch blühen und Früchte tragen kann.

Die keltischen Jahreskreisfeste

Wintersonnenwende - Yul, Jule, Jul

Lichtfest Brigid

Wir erleben zur Wintersonnenwende, dass aus der tiefsten Dunkelheit wieder neues Leben entsteht, wir erleben im Frühling dass Keimen und Wachsen.


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Jetzt ist die Zeit gekommen, in der sich das Neue erstmalig erkennbar zeigt, auch im Außen. Das Fest ist der Göttin Brigid gewidmet. Sie ist die Göttin der Poeten, der Musiker, der Künstler und der Inspiration.

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Frühlingstagundnachtgleiche

Walpurgis - Beltane - Beltana

Zur Zeit der Frühlingstagundnachtgleiche werden vor allem Frühlings- und Vegetationsgöttinen verehrt, die jetzt aus ihrem totenähnlichen Winterschlaf erwachen und neues Leben auf die Erde bringen.


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Den Mai kann man wirklich mit allen Sinnen wahrnehmen und genießen. Das Eintauchen in die süße Welt der Sinne, lässt auch Sinnlichkeit entstehen. Frühlingsgefühle breiten sich aus.

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Sommersonnenwende Litha

Schnitterinnenfest Lammas Lugnasad

Zur Sommersonnenwende erreichen die Kraft der Sonne und die Tageshelligkeit ihren absoluten Höhepunkt. Wir feiern den längsten Tag des Jahres.


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Die Tage werden wieder kürzer – und dennoch erleben wir jetzt erst den Hochsommer, mit all seiner Hitze, den Gewittern, der Trockenheit und der Fülle an Früchten. Nach der Zeit der Blüte, ist jetzt die Zeit der Früchte.

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Herbsttagundnachtgleiche Mabon

Samhain - Allerheiligen das Ahnenfest

Die Ernte des Jahres ist eingebracht, die Arbeit des Sommers ist getan. Stille kehrt ein in einer Zeit der Dankbarkeit und der Regeneration.


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Noch leuchtet die Natur in vielen wunderbaren Herbstfarben. Die Blätter der Bäume verfärben sich. Astern, Chrysanthemen, und Erika gehören zu den letzten blühenden Pflanzen des Jahres.

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