Keltische Jahreskreisfeste

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Seit jeher unterteilt der Mensch das Jahr in Abschnitte, und kennzeichnet die Wendepunkte im natürlichen Rhytmus des Jahres durch das Feiern eines kleinen oder großen Festes. Das Fest hebt die Wertschätzung für den vergangenen Abschnitt hervor und richtet den Blick zugleich auf den neuen Abschnitt aus. Wir schließen wertschätzend mit der Vergangenheit ab, und werden so bereit für Neues - die Vergangenheit erhält ihren Stellenwert, ebenso wie die Neuorientierung. Geht es Ihnen nicht auch ein klein wenig so - wenn sie Ihr Leben betrachten, Du hetztst von Termin zu Termin, Verpflichtungen - die Notwendigkeiten des Lebens - wie oft halten wir Inne und haben Zeit für uns selbst, um durchzuatmen - frei zu sein ? Nimm Dir die Freiheit für Dich selbst - nimm an den Jahreskreisfesten teil.

Jahreskreisfeste zu feiern ist in unserer Kultur eine uralte Tradition. Lange bevor christliches Gedankengut die Welt erfasste, lebten und feierten unsere Vorfahren 8 Feste im Jahresverlauf. Diese Feste finden ihren Ursprung im Kreislauf der Natur, im Wechsel der Jahreszeiten und im Lauf der Sonne und des Mondes. So feiern wir die 4 Sonnenfeste, die Wintersonnenwende (längste Nacht im Jahr, 21.Dezember), die Sommersonnenwende (längster Tag im Jahr, 21.Juni), aber auch die Tag und Nachtgleichen im Herbst und im Frühling. In den alten, matriachalen Kulturen kamen auch noch 4 Mondfeste dazu, die den aufgehenden, den vollen, den abnehmenden und den dunklen Mond besonders ehrten. Diese Feste sind bekannt als das Lichtfest (Brigid, 2.Februar) , das Maifest (Beltane, 1.Mai), das Schnitterfest ( Lammas, 2. August) und das Ahnenfest (Samhain, in der Nacht zum ersten November). Wenn wir heute Jahreskreisfeste feiern, verbinden wir uns wieder mit den Kräften und Energien der Natur.

Die Feste

Wintersonnenwende - Yul, Jule, Jul

Lichtfest Brigid Imbolc

Wir erleben zur Wintersonnenwende, dass aus der tiefsten Dunkelheit wieder neues Leben entsteht, wir erleben im Frühling dass Keimen und Wachsen.


Mehr über das Fest Wintersonnenwende - Yul, Jule findest Du hier
Jetzt ist die Zeit gekommen, in der sich das Neue erstmalig erkennbar zeigt, auch im Außen. Das Fest ist der Göttin Brigid gewidmet. Sie ist die Göttin der Poeten, der Musiker, der Künstler und der Inspiration.

Mehr über das Fest Lichtfest Brigid Imbolc findest Du hier

Frühlingstagundnachtgleiche - Ostara

Walpurgis - Beltane - Beltana

Zur Zeit der Frühlingstagundnachtgleiche werden vor allem Frühlings- und Vegetationsgöttinen verehrt, die jetzt aus ihrem totenähnlichen Winterschlaf erwachen und neues Leben auf die Erde bringen.


Mehr über das Fest Frühlingstagundnachtgleiche Ostara findest Du hier
Den Mai kann man wirklich mit allen Sinnen wahrnehmen und genießen. Das Eintauchen in die süße Welt der Sinne, lässt auch Sinnlichkeit entstehen. Frühlingsgefühle breiten sich aus.

Mehr über das Fest Walpurgis Beltane Beltanta findest Du hier

Sommersonnenwende Litha

Schnitterinnenfest Lammas Lugnasad

Zur Sommersonnenwende erreichen die Kraft der Sonne und die Tageshelligkeit ihren absoluten Höhepunkt. Wir feiern den längsten Tag des Jahres.


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Die Tage werden wieder kürzer – und dennoch erleben wir jetzt erst den Hochsommer, mit all seiner Hitze, den Gewittern, der Trockenheit und der Fülle an Früchten. Nach der Zeit der Blüte, ist jetzt die Zeit der Früchte.

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Herbsttagundnachtgleiche Mabon

Samhain - Allerheiligen das Ahnenfest

Die Ernte des Jahres ist eingebracht, die Arbeit des Sommers ist getan. Stille kehrt ein in einer Zeit der Dankbarkeit und der Regeneration.


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Noch leuchtet die Natur in vielen wunderbaren Herbstfarben. Die Blätter der Bäume verfärben sich. Astern, Chrysanthemen, und Erika gehören zu den letzten blühenden Pflanzen des Jahres.

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