Schnitterinnenfest Lammas Lugnasad

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Ernten und Weihen der Kräuter

Anfang August beginnt der Erntemonat. Viele Pflanzen tragen Früchte, das Getreide ist reif, Heilpflanzen haben eine ganz besonders hohe Wirkung. Der Sommer ist spürbar, wir erleben Hitze und Kraft. Jedoch ist es an der Zeit, einen bewussten Schnitt zu setzen. Die Zeit der Fülle der Früchte wird vorüber gehen. Wenn wir jetzt nicht ernten, verlieren wir alles. Wir müssen daher den konkreten Schnitt setzen und das Getreide abschneiden, damit wir es auch nutzen können.
Dieses Abschneiden ist symbolisch auch der Abschied von der Zeit der Hitze und der Fülle. Wir tragen die Vorahnung in uns, dass es wieder dunkler wird, dass das Absterben der Natur naht. Wir versuchen die Fülle zu halten, indem wir Obst und Gemüse einkochen und haltbar machen, indem wir die Kräuter ernten und Tees und Säfte aus ihnen machen und indem wir das Getreide zu Mehl und zu Brot verarbeiten.

Die Natur

Die Tage werden wieder kürzer – und dennoch erleben wir jetzt erst den Hochsommer, mit all seiner Hitze, den Gewittern, der Trockenheit und der Fülle an Früchten. Nach der Zeit der Blüte, ist jetzt die Zeit der Früchte. Die ersten Obstbäume tragen Äpfel, Marillen und Pfirsiche. Heidelbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren sind reif und können für den Wintervorrat eingekocht werden. Und auch der Gemüsegarten bringt jetzt all seine Fülle hervor. Wir können täglich frischen Salat und vielfältiges Gemüse ernten und verspeisen. Es ist eine zwiegespaltene Zeit. Einerseits genießen wir die Hitze und die Fülle, andererseits wird uns genau diese Hitze manchmal viel zu anstrengend und das Verwerten der Früchte erfordert Zeit und Geduld. Es ist merkbar, dass die Kraft der Sonne auch zerstören kann. Wenn wir einen Garten haben müssen wir zu dieser Zeit besonders viel Pflege aufwenden, damit die Pflanzen gedeihen und nicht verdorren. Ohne tägliches Gießen, Pflegen und Ernten würde im August vieles vernichtet. Genau dies ist auch die Qualität des Festes. Zum Zeitpunkt der größten Reife müssen wir ernten. Das Getreide muss geschnitten werden und genau dieser Schnitt wird zum Symbol des Festes. Wir feiern die „Schnitterin“, die bewusst und mit all ihrer Kraft die Frucht erntet. Mit ihrer Sichel (die der abnehmenden Mondsichel entspricht) das Leben durchtrennt - nur um zu überleben.Dieses Fest symbolisiert den Doppelcharakter der Ernte – die Fülle und die Zerstörung, Leben und Tod, stirb und werde.
Die damit verbundene Thematik lautet: finde den richtigen Zeitpunkt und mach den notwendigen Schnitt (Schritt) um das zu Ernten, was geerntet werden muss. Durchtrenne, auch wenn es manchmal weh tut und mit To verbunden ist. Verabschiede dich auch von allem Verbrauchten, Alten, was dein Leben belastet. Sorge vor, für die dunkle Zeit des Jahres – ernte und verarbeite die Früchte, damit du auch in der kommenden Jahreshälfte gut versorgt bist.

Der Aspekt der Göttin

Die liebende Göttin der Sommersonnenwende verwandelt sich allmählich in die alternde Göttin. In Vorahnung auf die dunkle Zeit, wendet sie sich langsam der Unterwelt zu und beginnt mit ihren Vorbereitungen für die dunkle Jahreshälfte. Sie ist älter geworden und macht sich bereit, von der Zeit der Fülle, die aus der Verbindung mit ihrem Geliebten hervorgegangen ist, Abschied zu nehmen. Sie wird zur „Schnitterin“ die symbolisch mit ihrer Mondsichel das reife Getreide durchtrennt und erntet und somit für die lange Winterhälfte des Jahres haltbar macht. Dieses Durchtrennen des Getreides steht auch symbolisch für die Trennung von ihrem Geliebten, mit dem die irdische Verbindung langsam zu Ende geht. Da die Früchte der Liebe jetzt geerntet werden können, wird es sowohl für den Gott, als auch für die Göttin zeit, sich zurück zu ziehen.
Die rot schwarze Göttin lehrt uns, dass Töten zum Leben dazu gehört. Sie lehrt uns auch, dass Durchtrennen, Durchschneiden, Abschneiden und Beenden Themen sind, mit denen wir im Laufe des Lebens immer wieder konfrontiert werden und denen wir uns stellen müssen. Die Göttin dieser Zeit ist mächtig, Grenzen setzend, zerstörend und sehr kraftvoll.

Die keltischen Jahreskreisfeste

Wintersonnenwende - Yul, Jule, Jul

Lichtfest Brigid

Wir erleben zur Wintersonnenwende, dass aus der tiefsten Dunkelheit wieder neues Leben entsteht, wir erleben im Frühling dass Keimen und Wachsen.


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Jetzt ist die Zeit gekommen, in der sich das Neue erstmalig erkennbar zeigt, auch im Außen. Das Fest ist der Göttin Brigid gewidmet. Sie ist die Göttin der Poeten, der Musiker, der Künstler und der Inspiration.

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Frühlingstagundnachtgleiche

Walpurgis - Beltane - Beltana

Zur Zeit der Frühlingstagundnachtgleiche werden vor allem Frühlings- und Vegetationsgöttinen verehrt, die jetzt aus ihrem totenähnlichen Winterschlaf erwachen und neues Leben auf die Erde bringen.


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Den Mai kann man wirklich mit allen Sinnen wahrnehmen und genießen. Das Eintauchen in die süße Welt der Sinne, lässt auch Sinnlichkeit entstehen. Frühlingsgefühle breiten sich aus.

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Sommersonnenwende Litha

Schnitterinnenfest Lammas Lugnasad

Zur Sommersonnenwende erreichen die Kraft der Sonne und die Tageshelligkeit ihren absoluten Höhepunkt. Wir feiern den längsten Tag des Jahres.


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Die Tage werden wieder kürzer – und dennoch erleben wir jetzt erst den Hochsommer, mit all seiner Hitze, den Gewittern, der Trockenheit und der Fülle an Früchten. Nach der Zeit der Blüte, ist jetzt die Zeit der Früchte.

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Herbsttagundnachtgleiche Mabon

Samhain - Allerheiligen das Ahnenfest

Die Ernte des Jahres ist eingebracht, die Arbeit des Sommers ist getan. Stille kehrt ein in einer Zeit der Dankbarkeit und der Regeneration.


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Noch leuchtet die Natur in vielen wunderbaren Herbstfarben. Die Blätter der Bäume verfärben sich. Astern, Chrysanthemen, und Erika gehören zu den letzten blühenden Pflanzen des Jahres.

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