Die Weide ( Salix alba = Silberweide )


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Die Blüten der Weiden, die Weiden- oder Palmkätzchen, gehören zu den allerersten Boten des Frühlings. Sie dienen den Bienen als erste Nahrung.
Weiden haben auch eine unheimlich hohe Regenerationsfähigkeit, sie treiben schnell aus und wachsen auch besonders schnell. Daher stehen Weiden für den ewigen Kreislauf des Lebens, vor allem aber auch für Erneuerung, Neubeginn und Verwandlung.

Die Weide liebt das Wasser, wächst immer in dessen Nähe und verbindet dadurch die Elemente Erde und Wasser. Seit jeher galt die Weide auch als Schwellenbaum, da sie die Grenze zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt hütet.

Die Weide galt auch schon immer als Hexenpflanze. Häufig stellten die Hexen ihre Zauberbesen aus Weidenruten her, und man dachte, dass unter den Weiden Hexen und ihre Verbündetet lebten.
Weiters galt die Weide als Baum, der Unheil und Krankheit auf sich nehmen kann. So wurden Krankheiten, vor allem Fieber und Gicht, von Hexen und Wunderheilern schon immer in hohle Weidenstämme verbannt.

Bitte beachten - diese Heilrezepte sind ohne Gewähr - vor der Anwendung ist immer ein ARZT zu kontaktieren !


Die Rinde der Silberweide enthält das natürliche Salicin , das im Körper zur Salicylsäure oxidiert. Künstlich hergestellt, kennen wir diesen Wirkstoff bestens als Aspirin.
Weidenrindentee wirkt fiebersenkend, schmerzstillend, schweißtreibend, und keimtötend.
Natürlich wird der natürliche Wirkstoff wesentlich besser vertragen, als das künstlich hergestellte Aspririn , das ein Nebenprodukt (Abfallstoff) bei der Farbherstellung ist.

Verwendung:

1 Teelöffel der getrockneten, klein geschnittenen Weidenrinde wird über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht, am Morgen kurz aufgekocht und über den Tag verteilt getrunken.

Im Schamanismus und der Magie sind folgende Zuordnungen überliefert


Diese Pflanze wird neben den folgenden Pflanzen bei der Lichtmessfeier verwendet.

Weide, Birke, Haselnuss, Lavendel, Salbei


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