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Herbstbeginn – Erntezeit – Erntedank – Wind – Nebel
Liebe Leserin – Lieber Leser,
Der Herbst ist da, es ist kaum mehr zu übersehen. Abends wird es rasch dunkel und am Morgen dürfen wir erste Nebelschwaden begrüßen. Heftige Winde wirbeln nicht nur Mutter Natur durcheinander, sondern manchmal auch unser Gemüt. Herrliches Obst reift heran und wir dürfen ernten, einkochen und einlegen und Mutter Erde danken, dass sie so
wunderbare Schätze für uns bereit hält. Wieder einmal ist Hexen Hauptsaison!!!!
Die ersten Blätter fallen von den Bäumen, die ersten Öfen werden eingeheizt und unser Leben wird wieder eine Spur langsamer und heimeliger. Allerdings wird es auch dunkler, kälter und geheimnisvoller. Die Übergänge zu anderen Welten (Ahnenreich, Anderswelt) werden spürbar durchlässiger und machen uns manchmal Angst. Viele Menschen fürchten sich vor dem Herbst. Die kalte, dunkle Jahreshälfte führt häufig sogar in Depressionen. Ich persönlich finde es wichtig, dass wir uns gerade jetzt verstärkt mit der Natur verbinden und die Energien wahrnehmen, die diese Jahreszeit bietet. Es geht darum, uns nach und nach zurück zu ziehen, wieder ruhiger zu werden und das Leben im Außen in den Hintergrund treten zu lassen. Warme Decken, Feuerkräfte (Kerzen, Kamin) Kräutertees (mit vielen Sonnenpflanzen fürs Gemüt),gute Bücher, Gespräche und Meditationen sollen wieder Einzug in unseren Alltag bekommen.
Es geht aber auch darum, jetzt für den Winter vorzusorgen. So wie wir Obst und Gemüse einlegen und einkochen, damit wir es im Winter zur Verfügung haben, so können wir auch die Wärme der Sonne, die Farbenpracht der Pflanzen und die Lebendigkeit der warmen Jahreshälfte in uns „konservieren“ (so wie es die Maus im Kinderbuch „Frederik“ macht.
Ich muss gestehen, dass ich den Herbst liebe. Lange Abende, Feuer im Wohnzimmerkamin, Kerzen, Bücher, Kräutertees, Einkochen, Einlegen, Salben kochen, Räuchermischungen mörsern und viel, viel Zeit, um in den eigenen vier Wänden zu genießen. Ich bin ein typisches, heimeliges Krebslein, denn zuhause fühle ich mich wirklich am Wohlsten.
Ganz besonders freue ich mich aber auf meine/unsere Tanzabende, die am 21. September wieder starten. Ich freue mich darauf, Euch wieder zu sehen, oder kennen lernen zu dürfen. Ich freue mich auf meine Musik, die ich mit Euch tanzen darf, auf Rituale, aufs gemeinsame Räuchern, Trommeln, Singen , Essen und Reden. Diese Zeit ist so wunderbar und wertvoll für mich und mein Herz öffnet sich bereits jetzt, wenn ich daran denke, dass ich nicht mehr lange darauf warten muss.
Und so wünsche ich jedem von Euch einen wunderbaren Herbst. Schöne Ernteerfahrungen und ehrliche Dankbarkeit für Mutter Erde, dass sie uns so beständig nährt und liebt.
Alles Liebe, Heidi
Aktuelle Veranstaltungen
21. September 2010
Beginn der Tanzabende in Linz „Freudentanz und Zauberkraut“
Am ersten Tanzabend werde ich noch einmal „ Geboren, um zu leben “ tanzen – mit wunderbarer Musik von Karen Drucker und anderen Interpreten.
Es wird ein Tanzabend, an dem wir unser eigenes Licht spüren, fühlen und tanzen werden. Eine Räuchermischung, die Dich mit Deinem Seelenlicht verbindet, wird deine persönlichen Erlebnisse des Abends vertiefen.
Neu ab Herbst :
Ich werde die verwendeten Räuchermischungen mitbringen und verkaufen, so dass Du zuhause weiterarbeiten kannst.
Beginn des neuen Tanzzyklus
21. September 2010, 19 Uhr
Wo?
Im Volkshaus Pichling, großer Saal (250 qm !!) Lunaplatz 4, 4030 Linz
Kosten
15 Euro/Person bzw. 25 Euro/Paar
Das ist mein Richtpreis, den ich mir wünschen würde, damit ich mit meiner Arbeit auch etwas verdiene.
Sollten 15 Euro weit über Deinem möglichen Budget liegen (was ich gut verstehen kann), wende Dich bitte persönlich an mich – wir finden eine Lösung J
Anmeldung
Natürlich freue ich mich immer, wenn Du Dich einige Tage vor dem Abend anmeldest. Ich kann so besser vorbereiten, wenn ich ungefähr weiß, wie viele Tänzer kommen. Du musst Dich aber nicht anmelden – meine Abende sollen so frei und unverbindlich wie möglich sein.
23. September 2010
Herbsttagundnachtgleiche – Vollmondfest
Nur bei Schönwetter
Noch einmal möchte ich zum Vollmond draußen feiern. Diesmal fallen Vollmond und das Jahreskreisfest der Herbstagundnachtgleiche zusammen. Deswegen dürfen Männer und Frauen an dem Fest teilnehmen. Ich möchte noch einmal in den Wald bei St. Florian gehen und danach vielleicht in irgendein Gasthaus (Tipps sind gerne willkommen).
Themen des Abends
- Dank an Mutter Erde für die Ernte
- Was durften wir heuer persönlich ernten?
- Kraftritual als Stärkung für die Wintermonate.
- Geben und Nehmen.
- Und vieles mehr
Treffpunkt
- 17 Uhr 30 im Literaturgarten, St Florian/Linz
Mitzubringen
- Sitzgelegenheit
- Warmes Gewand und gutes Schuhwerk
- Eventuell Tee zum Aufwärmen
- Persönliche Kraftgegenstände
- Ideen , wie bzw. wo wir den Abend ausklingen lassen können - bitte um Tipps und Vorschläge!
Kosten
- Freiwillige Spende
Bitte rechtzeitig anmelden!
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Pflanze des Monats
Engelwurz
Wenn du in der freien Natur einer Engelwurzpflanze begegnest, wirst Du erkennen, welch mächtige und beeindruckende Schätze Mutter Erde zu bieten hat. Die Pflanze kann bis zu 2 ½ Meter groß werden und verbindet alleine durch ihre Größe Himmel und Erde. Engelwurz zählt wohl zu den wichtigsten Heilpflanzen unserer nordischen Vorfahren. Hoch oben in Grönland, Island und Norwegen wurde sie verehrt, wie kaum ein anderes Gewächs. Sie galt sogar als Allheilmittel und bis heute werden viele wertvolle Heilmittel und Lebenselixiere aus ihr hergestellt. Ihren Namen hat die Pflanze angeblich seit dem Mittelalter, wo einem Mönch ein Engel erschienen ist und ihm verraten hat, dass der Engelwurz wirksam gegen die Pest sei. Angelikawurzel war eine wichtige Zutat für wirksame Pestmittel.
Ich selbst schätze Angelikawurzel besonders zum Räuchern. Sie verbindet wie kaum eine andere Pflanze Himmel und Erde. Sie verbindet uns sowohl mit Engelwesen, als auch mit Feen und Elfen. Ihr Rauch durchdringt jegliche Dunkelheit und bietet großen Schutz (gegen Schwarzmagie). Besonders gut ist eine Engelwurzräucherung auch, wenn wir verstorbene, erdgebundene Seelen ans Licht begleiten wollen. Jetzt Wurzel graben, damit Du sie zu Samhain/Ahnenfest verräuchern kannst!!!!!
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Rezept des Monats
Holunderbeerensaft
Seit etwa 10 Jahren koche ich im Herbst immer meinen Holunderbeerensirup ein. Die Kinder müssen dann über mehrere Wochen täglich ein Glas davon trinken – seit ich das mache, sind sie nur ganz selten krank, denn es gibt kaum eine andere heimische Pflanze, die unser Immunsystem so gut kräftigt, wie die Holunderbeere. Besonders gut hilft Holunderbeerensirup bei Husten und Bronchitis – er wirkt auch wunderbar vorbeugend, wenn Kinder (oder auch Erwachsene) die Lunge als Schwachstelle haben.
Zutaten
1,5 Kilo reife, schwarze Holunderbeeren
1 kg Zucker
etwas Wasser
2 Zimtstangen
Saft und Schale von 2 unbehandelten Zitronen und einer unbehandelten Orange
Zubereitung
Beeren mit etwas Wasser aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Beeren gut ausdrücken und die Flüssigkeit abgießen. Mit Zucker, Zimt und den Zitrusfrüchten (Saft auspressen, Schale abreiben) noch einmal 10 Minuten aufkochen – dann ich Flaschen abfüllen.
Natürlich kann man aus den Holunderbeeren auch wunderbaren Schnaps oder Marmeladen (mit Zwetschgen oder Äpfel) einkochen – er dazu Rezepte benötigt, kann mich gerne per Mail kontaktieren.
Holunderbeerensirup kann jederzeit bei mir vorbestellt werden - ich koche dann extra für DICH ein !
Ein Buchtipp zum Sirup kochen:
„Das Sirup Kochbuch “ Fruchtsirup, Blütensirup, Kräutersirup, Hustensirup und Kräuter Honig , über 130 seltene Rezepte
von Elisabeth Engler, Books on Demand
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Naturerfahrung des Monats
Ritual der Dankbarkeit
Herbstzeit ist Erntezeit – Erntezeit ist Zeit der Dankbarkeit. Manchmal vergessen wir für all das, was wir „haben“ dankbar zu sein. Ich finde, dass gerade der Herbst eine gute Zeit ist, einmal ausgiebig DANKE zu sagen.
Mach einen wunderschönen Herbstspaziergang und lass deine Gedanken zum Thema „Dankbarkeit“ schweifen. Was bedeutet „Dankbar sein“ für dich? Bist Du häufig dankbar? Wofür bist Du besonders dankbar? Neigst Du vielleicht eher zu Undankbarkeit?....
Geh weiter und denke nur mehr an Dinge, wofür du ganz besonders dankbar bist. Für jedes darfst du einen symbolischen Naturgegenstand sammeln – Dankbarkeitsgegenstände!
Finde einen schönen Platz im Wald oder auf einer Wiese, an welchem Du Dein Ritual abhalten möchtest. Säubere diesen Platz und leg aus den gesammelten Naturgegenständen einen Kreis.
Betritt ganz bewusst diesen Kreis und öffne damit Dein persönliches Ritual der Dankbarkeit.
Erde Dich – lass gedanklich Wurzeln in den Boden hinein wachsen. Wenn Du Dich gut geerdet fühlst, hebe Deine Arme nach oben und verbinde Dich mit den Kräften des Himmels.Wenn Du möchtest kannst du die Himmelsrichtungen, die Elemente und Deine geistigen Helfer an deine Seite rufen.
Dann fühle die Dankbarkeit tief in Dir. Schließe Deine Augen, lass Dich ganz sanft vom Wind bewegen und tanze einen Tanz der Dankbarkeit. Atme gut aus und lass aus dem Ausatmen einen sanften Ton entstehen. Wende dich nach und nach den Gegenständen zu, die deinen Kreis begrenzen. Für jeden Gegenstand, für jedes „Dankbar sein“ schickst du einen Ton in den Himmel.
Zum Abschluss bedankst Du Dich, verabschiedest Dich und trittst aus dem Kreis heraus. Die Naturgegenstände gibst Du zurück an Mutter Erde.
Vielleicht gewöhnst Du es dir an, eine Zeit lang vorm Einschlafen „Danke“ zu sagen. Danke für alles Positive, was Du an diesem Tag erlebt hast.
Aktuelle Buchempfehlungen
„ Wo die Geister auf den Winden reiten “ Trancereisen und ekstatische Erlebnisse, von Felicitas Goodman
Ein sehr berührendes und lehrreiches Buch von und über Felicitas Goodman. Sie hat ihr Leben lang rituelle Körperhaltungen und die damit verbundenen Tranceerlebnisse erforscht – Pflichtlektüre für alle trancebegeisterten!
„ Spirit Messenger“ von Gordon Smith
Ullstein Taschenbuch Verlag
Ich schätze alle Bücher von Gordon Smith, denn er beschreibt auf sehr einfache, verständliche und häufig auch lustige Weise seine Kontakte zu Verstorbenen. Er ist eines der bekanntesten Medien in England. Spannend, lesenswert und für alle geeignet, die sich mit dem Thema Tod beschäftigen .
Weitere Tipps
PENTALOGIE AUSBILDUNG, Manuela Wieser
Ende Oktober startet Manuela einen neuen Pentalogie Ausbildungszyklus. Sie unterrichtet mit sehr viel Herz und es ist spürbar, wie sehr sie ihre Arbeit liebt.
Informationen:
Manuela Maria Wieser
Praxis für Kinesiologie, Bodytalk, Bowtech, Pentalogie?
URLAUBSTIPP
Hotel Feuerberg – Gerlitzen /Kärnten
Vergangene Woche hab ich mir wieder einmal 4 Tage Auszeit gegönnt und bin auf die Gerlitzen gefahren. Dort gibt es ein wunderbares Hotel auf 1700 Metern Seehöhe. Nächtigen kann man in Almhütten, oder im Hotel. Wunderbares Essen (das Beste, was ich jemals in einem Hotel bekam) , Saunen mit Ausblick auf das Tal, Wanderwege und Kraftplätze runden das Angebot ab.
Informationen: www.feuerberg.at
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