Räuchern

Räuchern

Gedanken zum Räuchern

Das Räuchern gehört wahrscheinlich zu den ältesten rituellen Praktiken der Menschheit. Geräuchert wurde zu ganz unterschiedlichen Zwecken:

Reinigungsräucherungen

Der Rauch verschiedener Pflanzen, wie der Wacholderrauch, wirkt keimtötend. So wurden schon immer Krankenzimmer damit desinfiziert, was in früherer zeit lebensrettend sein konnte.

Schutzräucherungen

Zum Zweck des Schutzes wurde geräuchert, um negative Energien, vor allem aber auch um die bösen Geister zu beseitigen.

Aromatisierungsräucherungen

Manchmal wurde der Rauch auch einfach dazu verwendet, um Kleidung und Wohnräume zu aromatisieren - um einen besseren Geruch zu erlangen.

Götternahrung

Schon sehr bald wurde das Räuchern auch als Huldigung der Götter angewandt. Der Rauch war die Nahrung der Götter, und trägt symbolisch die Gebete zu ihnen.

Ahnenräucherungen

Auch für die Ahnen wurde schon immer geräuchert. Entweder um mit ihnen in Kontakt zu treten, oder um Ihnen gute Wünsche in ihre Welt zu schicken,

Räuchern um in andere Wirklichkeiten zu gelangen

Einige Kräuter erleichtern und durch ihren Rauch den Eintritt in andere Wahrnehmungszustände. So gelangen viele Schamanen durch das Rächern in die Anderswelt, um dort mit Ihren Spirits zu arbeiten.

Wann wurde in früheren Zeiten geräuchert?

Geräuchert wurde zu den Jahreskreisfesten, aber auch zu besonderen Ereignissen im Leben, wie Geburt, Hochzeit oder Tod. Natürlich wurde auch geräuchert, wenn Krankheiten oder Seuchen auftraten, um die Keime abzutöten.

Weit verbreitet waren auch Rächerrituale, um vorm Wetter zu schützen. So hat sich bis heute die Königskerze den Beinamen Wetterkerze erhalten, weil sie in keiner Schutzräucherung vor Gewittern fehlen darf.

Räuchern mit heimischen Kräutern

Einleitung

Wenn der Duft meiner Räucherkräuter durchs Haus zieht, öffnen sich all meine Sinne, erlebe ich befreiende Reinigung, stehen mir die Tore zu anderen Welten offen, oder ich lasse den Geist der Pflanzen durch mein Haus tanzen. Ich liebe die Praktik des Räucherns und hab  in den vergangenen Jahren viel experimentiert, erfahren und mir dadurch ein breites Wissen über unsere heimischen  Räucherkräuter aneignen dürfen. Räuchern wurde zu einer Leidenschaft, die vom Herzen kommt und meine Seele erfreut. Durch die Wälder zu streifen, Kräuter zu sammeln, Wurzeln und Rinden zu ernten oder das Harz einer Fichte zu erbitten, gehört mittlerweile zu meinem Alltag und ich möchte auf diese wundervolle Tätigkeit nicht mehr verzichten.

Natürlich bin ich nicht die Einzige, die das Räuchern jetzt wieder entdeckt. Kräuter, Harze und Rinden zu verräuchern gehört wohl zu den ältesten rituellen Praktiken und zu den wichtigsten Tätigkeiten, die von Schamanen, Heilern und Hexen dieser Welt  immer schon angewendet wurden. Es wurde zu allen möglichen Gelegenheiten geräuchert. Durch Räuchernungen wurden  Raumgerüche  verbessert,  Krankheitskeime  vernichtet, um vor bösen Geistern zu schützen oder zu Festen und Ritualen.  Es wurde auch als heilige Handlung geräuchert, um mit dem Göttlichen in Kontakt zu kommen. In unserem Kulturkreis haben sich wenige Räucherbräuche erhalten. Einzig die Rauhnächte rund um Weihnachten und Neujahr sind noch bekannt und es gibt immer noch einige Bauern, die zu diesen Tagen, vor allem mit Weihrauch durch Haus und Hof gehen und durchräuchern.

Räucherkräuter  - heimisch,  exotisch – Gekauft oder gesammelt?

In Esoterikläden gibt es unzählige Räuchermischungen und Räucherkräuter zu kaufen. Von aromatisierten Räucherstäbchen, bis hin zu indianischem Räucherwerk ist mittlerweile alles zu finden. Ich wundere mich immer wieder, warum es die meisten Menschen zur vorgefertigten Ware hinzieht, welche  zum Teil wirklich chemisch verfälscht oder eben von sehr weit her gebracht wurde. Ich selbst verwende ausschließlich selbst gesammelte, heimische Kräuter, Harze und Rinden. Wie alle Kräuterkundigen bin auch ich der Ansicht, dass die wirkungsvollsten, heilsamsten und wichtigsten Pflanzen immer in unserer Nähe wachsen. Natürlich trifft diese Tatsache auch auf die Räucherkräuter zu. Der Beifuss ist beispielsweise eines der bedeutendsten heimischen Räucherkräuter und aus der weiblich, schamanischen  Räucherkultur kaum wegzudenken. Trotzdem weiß kaum jemand, wie  Beifuss aussieht. Meistens wird er sogar als  Unkraut angesehen und achtlos übersehen. So einfach wäre es, an einem sonnigen Tag ein großes Büschel Beifuss mit nach Hause zu nehmen, und sich auf diese Weise mit ausreichend Räucherkraut für die kalte Jahreszeit einzudecken. Rund um uns herum wächst eine Fülle von wichtigen Pflanzen, die fürs Räuchern besondere Bedeutung haben. Gerade beim Räuchern möchte ich unbedingt dazu motivieren, selbst die verwendeten Bestandteile zu sammeln, zu mörsern und zu verarbeiten. Es macht unheimlich viel Spaß eine Räuchermischung selbst zu erzeugen.

Die verschiedene Räuchermethoden

Es gibt verschiedene Methoden, wie wir räuchern können. Wichtig ist, eine Methode für  zu finden, die passend ist und mit der man sich leicht tut. Ich lehnte immer alle zu künstlichen Räucherwerke ab und ehrlich gesagt mag ich auch allzu exotisches Räucherwerk nicht sehr gerne. Auch die Salpeterssäure der Räucherkohlen konnte ich nie gut riechen, deswegen begann ich schon bald, sehr natürlich und ausschließlich mit heimischen Kräutern zu räuchern.

Räucherstäbchen, Räucherkegel

Räucherstäbchen und Räucherkegel werden in einem sehr vielfältigen Sortiment im Handel angeboten. Wenn man auf gekaufte Waren zurück greifen will, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass die Qualität sehr gut ist, denn es werden natürlich auch billige Produkte angeboten, die künstliche Aromen und Zusatzstoffe enthalten, welche für die Gesundheit unserer Kinder nicht sehr gut sind.

Räuchern mit Kohle

Das Verräuchern von Harzen, Kräutern und Rinden auf gekaufter Räucherkohle ist wohl die häufigste Methode, wie Menschen derzeit räuchern. Im Fachhandel können die Räucherkohlen gekauft werden. Es wird empfohlen eine feuerfeste Schale zu verwenden, in diese Räuchersand zu geben und auf diesen Sand dann die Kohle zu legen, die vorher angezündet wird und schon vollständig glosen soll,  bevor das Räucherwerk aufgelegt wird. Sobald die Kohle eine weißliche Farbe annimmt, können die Räucherbestandteile aufgelegt werden. Aufgrund der sehr heißen Kohle werden die  Kräuter auch sehr rasch „verbrennen“. Damit kein allzu starker Verbrennungsgeruch entsteht, muss man die Kräuter von der Kohle herunter schaben. Am besten mit einem kleinen Holzspatel. Harze können länger auf der Kohle liegen bleiben. Sie verbrennen nicht so rasch.

Räuchern mit Sieb

Räuchern mit einem Sieb ist eine sehr milde, alltagstaugliche, natürliche Räuchermethode. Ähnlich wie Aromalampen für ätherische Öle gibt es Räucherstöfchen auf denen oben ein feines Sieb liegt und unten ein Teelicht hinein gestellt werden kann. Das Räucherwerk wird dann auf das Sieb gegeben und verräuchert hier sehr sanft und langsam.

Räucherbündel binden

Räucherbündel werden im Sommer aus frischen Kräutern gebunden. Die fertig getrockneten Räucherbündel können direkt  angezündet werden und glosen dann vor sich hin.  Ich verwende für meine Räucherbündel in erster Linie Beifuss und Salbei. Diese beiden Pflanzen pflücke ich, lege sie aneinander, mische möglicherweise noch andere passende Kräuter darunter und binde sie dann mit einem natürlichen Faden zu einem Kräuterbündel zusammen.

Räuchern mit der Muschel

Dies ist meine allerliebste Form des Räucherns. Ich verwende eine Abalonen Muschel, die ich einmal in Kroatien gekauft habe. Das Räucherwerk stelle ich folgendermaßen her. Ich mörsere 1 Teil Harz (Weihrauch oder Fichtenharz) und etwa 3 Teile Kräuter. Diese Mischung wird so lange vermörsert, bis ein relativ feines Pulver entsteht. Dieses Pulver gebe ich dann in die Muschel und zünde es an. Auf diese Weise entwickelt sich relativ starker Rauch und so kann ich wirklich gut räuchern. Dies ist eine sehr natürliche Räuchermethode und vielfältig einsetzbar.

Die wichtigsten heimischen Räucherkräuter

Unsere heimische Natur ist so vielfältig, dass wir auch für jede Räuchergelegenheit passende Kräuter, Wurzeln oder Rinden finden, um unser Räucherziel auch zu erreichen. Es ist nicht notwendig auf exotische Räucherwaren zurück zu greifen. Ich liebe Pflanzen, die in meiner direkten Umgebung wachsen und so sammle ich übers Jahr  passende Räucherpflanzen. Hier möchte ich die wichtigsten heimischen Räucherkräuter vorstellen. Die drei Basisbestandteile sind für meine Räucherarbeit Beifuss, Salbei und Fichtenharz.

Beifuss - Artemisia vulgaris

Schamanenkraut unserer Heimat

Beifuss ist eine der wichtigsten heimischen Schutz- Heil- und Zauberpflanzen.  Er ist das heimische Schamanenkraut und wurde wahrscheinlich bereits bei Kelten und Germanen rituell verräuchert. Er lebt gut auf Standorten, die starker Strahlung ausgesetzt sind und kann, genauso wie die Mistel beim Verräuchern negative Strahlung aufheben. Beifuss kann auch sehr gut ohne Räucherkohle verräuchert werden, wenn man ihm genug Luft zufächelt brennt er in der Räucherschale alleine. Fr mich gehört der Beifuss in jede Räcuhermischung hinein. Er bildet die Basis der heimischen Räucherkultur und ist eines der kräftigsten Kräuter, die uns zur Verfügung stehen.

Verwendete Teile

Blatt und Blütenspitze, kurz vor der Blüte

Wirkung beim Räuchern

  • Schutz- und Reinigungsräucherung
  • Ideales Kraut für Übergangsrituale aller Art
  • Beifuss kann negative Spannungen (Bsp. In Computerräumen)  abbauen
  • Stärkt die Intuition und das Weibliche
  • Unterstützt Veränderungen im Leben und das Loslassen
  • Erwärmt die vom seelischen Schmerz erkaltete Brust

Salbei - Salvia officinalis

Salbei zählt zu den allerwichtigsten Räucherkräutern. Salbei hat sich in den vergangenen Jahren zu dem Haupträucherkraut entwickelt, da er als wichtiges Reinigungskraut verwendet wird.  Es muss nicht der teuer verkaufte, indianische „weiße Salbei“ sein, der sich in der Esoszene einen so guten Namen gemacht hat. Dies ist meistens gar kein echter Salbei sondern ein Steppenbeifuss. Auch wenn Salbei eher ein mediterranes Kraut ist, kann er bei uns sehr einfach und wirkungsvoll angebaut werden und wiederum bin ich der Meinung, dass der Salbei aus dem eigenen Garten für Räucherungen im eigenen Haus  am besten geeignet ist. Salbei kann sehr gut für  tägliche Räucherungen verwendet werden. Für ihn brauche ich keine Räucherkohle, ich kann das getrocknete Kraut direkt anzünden. Er ist neben der feinstofflichen Reinigung auch bestens geeignet, um Küchengerüche zu vertreiben, oder um „geladene“ Räume nach Streitereien zu „entladen“.

Verwendete Pflanzenteile

Das ganze Kraut wird verräuchert

Die Wirkung des Salbeis beim Räuchern

  • Klärt und reinigt Atmosphäre und Aura – besonders srark und wirkungsvoll
  • Befreit vor Altlasten, Verkrustungen, Verhärteten Gefühlen, die sich möglicherweise auch auf den Körper geschlagen haben
  • Hat hohe Austreibungskraft – wurde früher auch geräuchert, wenn „Bessessene“ von ihrer Besetzung befreit wurden
  • Hohe transformierende Kraft
  • Fördert Zentrierung und Konzentration
  • Macht die Lunge frei und hilft uns beim „Durchatmen“ – hilft auch bei Schluckbeschwerden, die durch das Gefühl „nicht mehr hinunter schlucken zu wollen“ entstehen
  • Erdet
  • Neutralisiert Gerüche

Fichtenharz

Das Harz der Fichte wurde zum Räuchern verwendet, lange bevor die edlen Harze nach Europa eingeführt wurden. Nach altem Glauben dachte man, dass sich die Vegetation im Winter in Fichten und Tannen  zurück und  sich erst  im Frühling  wieder über Wiesen und Felder verströmt. Die Fichte gilt als Mutter- und Lebensbaum und ist damit Symbol der weiblichen Kraft. Man sagt, dass in der Fichte ein weiblicher, schützender mütterlicher Baumgeist wohnt, der beim Verräuchern seine Kraft entfalten kann. Das Harz der Fichte wird gebildet, wenn der Baum verletzt ist. Es bildet eine heilende Schutzschicht. So wirkt das Fichtenharz auch heilend und schützend bei seelischen Verletzungen.

Tipps zum Sammeln

Fichtenharz sammeln erfordert viel Achtsamkeit. Das Harz dient dem Baum ja dazu, um Wunden in der Rinde zu verschließen. Es ist daher sehr wichtig für den Baum. Wenn ich Harz sammeln gehe, achte ich immer ganz besonders darauf, dass ich den Baum keine weitere Verletzung zufüge. Am besten nimmt man ganz altes, hartes Harz, denn wenn das Harz noch zu weich ist, muss es über mehrere Wochen getrocknet werden. Auf jedem Fall nehme ich nur gerine Mengen des Harzes mit.

Wirkung beim Räuchern

  • Lässt alte seelische Wunden heilen
  • Schafft eine lichtvolle, helle und liebevolle Athmosphäre
  • beruhigt und klärt den Geist
  • reinigt unsere  die Aura
  • lässt uns tief durchatmen und macht den Brustraum und das Herz frei
  • schützt vor unheilvollen Kräften

Die Eibe - Taxus baccata

Unsere Vorfahren fertigten ihre Bögen aus Eibenholz ab, was sich in deren wissenschaftlichen Namen taxon (Bogen) niederschlägt. Eibenholz ist giftig, so wie alle anderen Pflanzenteile der Eibe (mit Ausahme des Fruchtfleisches der roten Beeren). Die Eibe kann daher auf vielfältige Weise den Tod bringen. Sie ist zudem eine sehr ausdauernde unglaublich langlebige Pflanze. Eiben können uralt werden. Kein Wunder, dass eine Räucherung mit Eiben auch mit dem Tod in Verbindung gebracht werden kann. Eiben dürfen niemals im geschlossenen Raum verräuchert werden. Für eine wirkungsvolle Ahnenräcuherung zu Samhain, die draußen durchgeführt wird, kann sie aber wunderbar eingesetzt werden. Der Eibenrauch ist ein Hüter der Schwelle. In seiner Energie können wir in die reiche des Todes und der Ahnen eintreten. Außerdem schenkt uns der Eibenrauch eine sehr klärende und zentrierende Kraft – wir können ihn nutzen, wenn wir uns mit Hilfe unserer Ahnen auf die Sinnsuche im eigenen leben begeben.

Wirkung beim Räuchern

  • Schwellenbaum – ins Reich der Ahnen
  • Verstehen der Zusammenhänge von Leben und Sterben
  • Zentrierend
  • Klärend
  • Sinngebend – bzw.  unterstützend bei der Sinnsuche

Eisenkraut – Verbena officinalis

Das Diplomatenkraut der Druiden und anderer Volksstämme ist natürlich auch eines der bedeutendsten Räucherkräuter. Früher wurden die Altäre mit Eisenkraut geräuchert, bevor die heiligsten Zeremonien anstanden. Im Eisenkraut verbinden sich die kämpferischen Kräfte des Marses mit den weiblichen Energien der Venus. Seine Zartheit gepaart mit unglaublicher Zähheit bzw, Stärke gibt auch uns eine eigene Energie, uns selbst zu finden. In ihrem Rauch spüren wir den eigenen Weg , ganz sanft und dennoch ganz klar. Eisenkrautrauch schenkt uns Zielgerichtetheit und Klarheit über den eigenen Weg. Sie entfernt alle Unsicherheiten und lässt uns den eigenen Weg zielsicher, selbstbewusst und dennoch auf eine sanfte und liebevolle Art gehen. Wir lernen durch das Eisenkraut auch auszudrücken, wer wir sind und wie wir sind. Wir können dies aber ganz diplomatisch und klar ausdrücken. Zudem schenkt uns das Eisenkraut auch noch jede Menge Schutz und lichtvolle Energie rund um uns. Ein Kraut um den Weg des ichs zu gehen

Wirkungen beim Räuchern

  • erfrischend
  • klärend
  • reinigend, schützend
  • erhellend
  • schenkt Visionskraft
  • öffnet uns für Lösungen
  • Schenkt uns Kraft den eigenen Weg zu gehen

Engelwurz - Angelica officinalis

Wie uns der Name bereits verrät, wirken im Engelwurz die Kräfte der Engel. Die geflügelten Lichtwesen verbinden sich in ihm mit der Wurzel, die tief in die Erde hinein reicht. Beim Verräuchern der Pflanzen erkennen wir das Licht in unserem eigenen Leben, denn die Pflanze umgibt uns mit einem schützenden Lichtmantel, macht uns sensibel und öffnet uns für die Kräfte aus den oberen Welten. Weiters wirken Engelwurzräucherungen ausgleichend, harmonisierend und aktivierend auf die Chakren. Eine besonders schöne Aufgabe haben Engelwurzräucherungen, wenn sie uns helfen den eigenen Weg zu finden und uns in der Selbstfindung unterstützen. Generell kann man behaupten, dass Engelwurzräucherungen, die Kommunikation mit den Engelkräften fördern und stärken.

Verwendete Teile

  • Wurzel
  • Samen
  • Blätter und Blüten

Wirkung beim Räuchern

  • Erzeugt einen Lichtmantel um uns – gehört deshalb in jede Schutzräucherung
  • Reinigung von Häusern
  • Führt verstorbene, desorientierte Seelen zum Licht
  • Vertreibt viele dunkle Gefühle – vor allem Ängste

Frauenmantel - Alchemilla

Der Frauenmantel schenkt uns als Räucherkraut eine weiblich, liebevolle beschützende Kraft. In seinem Rauch begegnen wir der Energie von Mutter Maria, die sich mit ihrer bedingungslosen Liebe zu uns setzt und uns in ihren schützenden Mantel einhüllt. In ihrer Umarmung können wir unsere weiblichen Anteile fühlen, unsere Kraft als Frau entdecken und manchmal auch unsere weiblichen Verletzungen heilen. Frauenmantel als Räucherkraut gehört in jede sanfte Frauenräucherung mit hinein, denn er schenkt uns die Qualitäten der Hingabe, der bedingungslosen Liebe, der Sanftheit, der Intuition und aller anderen weiblichen Qualitäten. Natürlich schenkt uns der Rauch des Frauenmantels auch die gebärende Energie – wenn wir etwas Neues in die Welt bringen möchten, können wir dies mit einer Frauenmantelräucherung unterstützen.

Verwendete Teile

Das blühende Kraut

Wirkung beim Räuchern

  • Schützend
  • Heilend
  • Verbindung mit den weiblichen Energien
  • Fördert Hingabe, Intuition, Weiblichkeit, Sanftheit
  • Kreativität
  • Etwas neues gebären – etwas neues auf die Welt bringen – Neuanfänge allgemein

Goldrute

Die Goldrute als klassisches Sonnenkraut schenkt uns sehr viel Licht, Wärme  und Selbstbewusstsein. Ihr Rauch bringt die Sonne in den Raum und durchleuchtet alles Dunkle mit neuer Frische und Wärme. Alles, was sich getrennt anfühlt (Partnerschaft, getrennt vom eigenen Ich, getrennt vom Licht in mir)  kann die Goldrute wieder in Verbindung bringen. Die Goldrute ist ein bekanntes Nierenmittel und auch ein Wundkraut, welches offene Wunden wieder zusammen heften kann. Die Niere steht als paariges Organ auch für die Partnerschaft und so kann man die Goldrute auch als Räucherkraut ansehen, welches Dinge, die zusammen gehören (klaffende Wunden, Partner) , wieder zusammen heften kann. Goldrutenrauch hat eine sehr wärmende, heilende und sanfte Energie. Er schenkt uns Heilung auf vielen Ebenen, unterstützt uns aber besonders gut in Gefühlen des „Getrennt seins“,

Verwendete Pflanzenteile

Das blühende Kraut

Wirkungen beim Räuchern

  • Wärmend
  • Lichtbringend
  • Stärkend, nährend
  • aufrichtend
  • Zusammen führend
  • Lösung des Gefühls des Getrennt seins

Holunder – Sambucus Nigra

Unser wertvoller Holunder ist nicht nur Heilpflanze und Pflanze der Göttin Holle. Er kann auch wundervoll zum Räuchern verwendet werden, wo er zwar wenig Aroma , dafür aber eine sehr schöne Kraft entwickelt.  Die weißen Blüten wirken  beim Räuchern sehr lieblich und harmonisirend, aber auch klärend und reinigend. Der Holunder als Schwellenbaum hilft uns auch als Räucherwerk bei allen Übergängen in andere Lebensphasen, oder auch beim Übergang in die Anderswelt. Er vebindet uns mit den Naturwesen. Als Schwellenbaum verbindet er uns auch mit der Welt der Ahnen und kann hier sehr gut in Räuchermischungen zu Samhain (Allerheiligen) verwendet werden. Holunder erdet und auch sehr gut und verbindet gleichzeitig mit dem Göttlichen.

Verwendete Pflanzenteile

Blätter, Blüten, Rinde, Mark

Wirkung beim Räuchern

  • Für Übergangs- und Schwellenrituale
  • Erdend
  • Lässt uns den rechten Zeitpunkt erkennen
  • Segnend, schützend
  • Stimmt zuversichtlich
  • Macht fröhlich

Das Johanniskraut

„Licht in der Dunkelheit“

Das Johanniskraut erfreut mit seinen gelben Blüten und der stimmungsaufhellenden Wirkung unsere Herzen und Seelen. Auch als Räucherpflanze entwickelte sie eine sehr wertvolle Hilfestellung. Allerdings haben die Blüten keinen starken Eigengeruch, wenn sie verräuchert werden. Es ist daher empfehlenswert, sie mit anderen Kräutern und Harzen vermischt zu verräuchern. Gemeinsam mit Königskerze, Eisenkraut und Rainfarn wurde das Johanniskraut verräuchert, wenn  Schutz vor einem nahenden Gewitter notwendig war. Diese Pflanzen können  spannungsgeladene Luft wieder entladen und zählen deshalb zu den klassischen „Wetterpflanzen“. Deswegen wird das Johanniskraut auch verräuchert, wenn Räume nach Streitereien energetisch aufgeladen sind. Besonders gut ist es auch geeignet für Räucherungen von Räumen,  welche unter starker elektromagnetischer Spannung stehen. Allgemein schützt das Verräuchern des Johanniskrautes vor Geistern, Unholden, Schadenszauber und andere magischen Gegebenheiten.

Verwendete Pflanzenteile

Das blühende Kraut – am besten kurz bevor die Pflanze vollständig aufblüht

Wirkungen des Johanniskrautes beim Räuchern

  • Lichtbringend – lässt die Sonne im Zimmer aufgehen
  • Schenkt Wärme und Geborgenheit
  • Baut Spannung ab – Streit, Gewitter, elektromagnetische Strahlung
  • stimmungsaufhellend
  • schützt vor dunklen Energien
  • hilft bei Traurigkeit, Kummer, Liebeskummer, Ängsten

Die Königskerze

„Ich bin selbstbewusst – ich richte mich auf“

Die wunderschöne, große, mächtige und strahlende Königskerze schenkt uns natürlich auch als Räucherpflanze in erster Linie die Energie der Aufrichtung zum eigenen Selbst. Kaum eine andere Pflanze lässt uns so viel Selbstbewusstsein und Stärke spüren, wie die Blüten der Königskerze. Sie  lassen und unser eigenes Licht wahrnehmen und schenken uns auch das Selbstbewusstsein unsere innere Stärke zu finden. Zudem machen sie noch unser Herz und unsere Seele fröhlich und schenken uns ganz viel Wärme und inneres Licht. Da die Königskerze auch ein Spannungsanzeiger ist, kann sie sowohl Spannungen im Raum, als auch Spannungen, die wir uns selbst gegenüber empfinden auflösen. Als Licht und Sonnenpflanze wird die Königskerze sehr gerne zu allen Sonnenfesten verräuchert.

Verwendete Pflanzenteile

Blüten

Wirkung beim Räuchern

  • Lichtbringend
  • Aufrichtend
  • Schenkt viel Selbstwert und Selbstbewusstsein
  • Weckt unser inneres Licht
  • Schenkt Mut, kraft und Stärke
  • Baut Spannungen ab

Das Labkraut

Vertrauen in mich selbst

Das Labkraut ist eine weitere sehr lichtvolle Pflaze, welche uns mit ihrer gelben Blütenfarbe und ihren bezaubernden Duft ganz viel Licht und Wärme schenken kann. Zudem hüllt uns der Rauch des Labkrautes aber auch in eine Wolke des Vertrauens, das wir zu uns selbst finden. Er schenkt uns ein Annehmen von allem, was ist, ein Fließen lassen, ein „so wie es ist, ist es gut Gefühl“. Labkraut lässt uns vor allem liebevoll zu uns selbst zu sein. Es verbindet uns mit unserem inneren Kind und lässt uns spüren, dass wir als göttliche Kinder hierher auf Erden kamen, gut beschützt, gewollt so wie wir sind und ganz vertrauensvoll ins Leben. Labkraut lässt uns die Liebe zu uns selbst fühlen und schenkt uns das gefühl, dass wir ganz richtig sind, so wie wir sind.

Verwendete Pflanzenteile

Das blühende Kraut

Wirkungen beim Räuchern

  • Sanftmut
  • Liebe zu uns selbst
  • Vertrauen in uns selbst
  • Wärmend, erhellend
  • Verbindet uns mit unserer Seelenheimat – mit dem Gefühl zuhause zu sein in uns selbst

Der Lavendel

„Reinigung – Beruhigung – Klärung“

Im frühen Sommer umhüllt zarter Lavendelduft meinen Garten. Alleine wenn ich daran vorbei gehe, werde ich ruhig, komme in mir an und meine Sinne scheinen sich zu öffnen. Ich liebe Lavendel und obwohl er kein heimisches Wildkraut ist, muss ich ihn hier als Räucherkraut unbedingt erwähnen. Wie auch als Heilpflanze wirkt Lavendel beim Räuchern beruhigend, reinigend, desinfizierend. Man kann hier die Wirkung allerdings erweitern. Lavendel reinigt als Räucherung auch Gedanken, er desinfiziert nicht nur vor Viren, sondern auch von Energien und er bringt Klarheit. Die wundervolle Farbe violett wirkt hier sehr stark aufs dritte Auge und vermag dieses auch zu öffnen.

Verwendete Teile

Blüten und Blätter

Wirkung beim Räuchern

  • Ausgleichend, harmonisierend, beruhigend
  • Klärend – schafft auch Klarheit in den Gedanken
  • Öffnet das dritte Auge – verhilft zu klaren Visionen
  • Reinigend, desinfizierend, kühlend

Das Mädesüß

„Loslassen -  neu beginnen“

Die Wiesenkönigin mit ihrem wundervollen, zarten und betörenden Duft ist nicht nur eine wichtige Heilpflanze, sondern auch eine sehr wertvolle Räucherpflanze. Als Rauch  hilft das Mädesüß, dass wir Altes loslassen und Neues beginnen können. Es ist die Pflanze des Neubeginns. Es wurde früher daher auch sehr gerne als Ritualpflanze verräuchert, wenn junge Mädchen ins frauliche Alter übertraten. Außerdem fördert die Räucherung mit Mädesüß die Intuition und das Traumbewusstsein. Wie auch als Blütenessenz verbindet der Rauch uns mit den Wesen der Natur. Heute würde ich Mädesüß in jede Räucherung mischen, wo Menschen in einen völlig neuen Lebensabschnitt eintreten. Vielleicht beim Schulbeginn, oder wenn der Wohnort gewechselt wird.

Verwendete Pflanzenteile

Die oberirdischen Pflanzenteile – Blätter und Blüten

Wirkung beim Räuchern

  • Unterstützt bei Neubeginn oder beim Übergang
  • Fördert die Intuition
  • Fördert das Traumbewusstsein
  • Schenkt Vertrauen
  • Verbindet mit der Welt der Naturwesen

Die Minze

„Klärung – Erfrischung - Reinigung“

Am Wegrand stehen häufig zahlreiche Minzarten. Sie duften wie Kaugummi oder Limonade und ihr Duft ist den meisten von uns seit Kindheitstragen bekannt. Minzen erfrischen mit ihrem herrlichen Aroma unsere Seelen. Das kühle Aroma der Minze wirkt immer belebend, reinigend und klärend und es öffnet unseren Geist für Visionen und Zukunftsvorhersagen. Die Minze hat vor allem eine sehr große Kraft, unser feinstoffliches System zu reinigen Der frische Duft soll angeblich auch Geister verjagen, weshalb die Minze auch immer als Schutzräucherung verwendet wurde.

Verwendete Pflanzenteile

Den oberirdischen Teil der Pflanze, Blätter und Blüten

Wirkung beim Räuchern

  •   Öffnet für Visionen
  • Klärend – Gedanken und Geist
  • erfrischend
  • belebend
  • energetisierend für Körper und Geist
  • kühlend
  • schützend und reinigend

Die Mistel, Viscum album

Die Mistel wächst nicht am Boden, sondern als Halbschmarotzer auf Bäumen. Sie befindet sich deshalb zwischen den Welten und kann uns auch als Räucherkraut in andere Welten führen.  Ihr Rauch trägt uns wie durch zauberkraft in die anderen Welten und lässt uns feinstoffliche Erfahrungen mit den Spirits machen. Häufig wächst die Mistel auf Bäumen, die an „schwierigen“ Standorten stehen, auf Plätzen mit vermehrter Erdstrahlung oder an Wasseraderkreuzungen. Pflanzen, die an solchen Standorten wachsen, sind auch in der Lage, genau diese Probleme aufzuheben. So kann das Verräuchern der Mistel negative Schwingungen in positive Schwingungen verwandeln. Die Mistel hat sich auch in der Krebstherapie erfolgreich durchgesetzt, als Räucherpflanze kann man sie daher auch gut für alle Heilungswünsche einsetzen. Sie ist eine ganz große Zauber- und Heilpflanze und kann uns in unterschiedlichsten Lebenssituationen sehr hilfreich und kräftig zur Seite stehen.

Verwendete Pflanzenteile

Blätter und Beeren, die Stängel sind fürs Räucherwerk zu hart

Wirkung beim Räuchern

  • Verändert langsame negative Schwingungen in lichtere höhere Schwingungen
  • Öffnet die Pforten in die Unterwelt und in die Welt der Träume (lässt uns Träume besser verstehen) – für alle Schwellenräucherungen zu empfehlen
  • Stark schützende Kraft
  • Macht Räume energetisch sehr lichtvoll
  • Für alle Heilungsräucherungen

Die Rose

„Liebe – Selbstliebe – innere Schönheit“

Die Blütenblätter der Rose sind eine wunderbare Zutat für viele Räuchermischungen. Bevorzugt werden sie in Liebesräucherungen gemischt, da sie  die Venus und alle damit verbundenen weiblichen Kräfte symbolisiert. Rosenblätter werden aber auch in segnende Mischungen gegeben, denn sie segnen das Leben in allen seinen Facetten. Die Rose steht in vielen Kulturen für Herzensliebe, Herzöffnung und liebevolle Zuneigung. Sie lässt uns den inneren Frieden finden und unterstützt uns beim Räuchern, damit wir uns selbst annehmen lernen. Sie fördert unter anderem auch die Selbstliebe. Beim Verräuchern verlieren die Rosenblätter sehr schnell ihren wunderbaren Duft – man kann die Räucherung verstärken, in dem man Rosenweihrauch dazumischt, oder etwas ätherisches Rosenöl auf die Blüten träufelt.

Wirkung  beim Räuchern

  • herzöffnend
  • fördert die Selbstliebe und die Selbstannahme
  • verbindend
  • versöhnend
  • besänftigend
  • harmonisierend
  • weiht und segnet
  • lässt uns unsere innere und äußere Schönheit wahrnehmen

Der Rosmarin

Wird Rosmarin verräuchert,  verscheucht er schwere Gedanken und Eifersucht (Belastung durch Besitzdenken). Er öffnet das Herz und steigert unsere Bereitschaft loszulassen.  Er ist daher besonders Menschen zu empfehlen, denen es schwer fällt zu verzeihen, sei es, weil ihnen ungeheuerliches angetan wurde, oder weil sie selbst das Leid nicht loslassen können, weil sie es noch für irgendetwas brauchen. In der Hinsicht hilft es bei enttäuschter oder betrogener Liebe.
Rosmarin kann auch Menschen helfen, die besonders hohe Ideale haben bzw. sehr hohe Ansprüche an sich selbst stellen und immer wieder einmal an ihren eigenen Ansprüchen scheitern. Der Schutzwall, den sie sich aus diesem Grund um ihr Herz aufgebaut haben, kann durch Rosmarinräucherungen durchlässiger werden. Rosmarin stärkt auch das Bewusstsein für den eigenen Wert.

Wirkung beim Räuchern

  • herzöffnend – stärkt das Herzchakra
  • anregend und aphrodisierend
  • reinigend , schützend
  • sehr gut für Liebesräucherungen geeignet
  • hilft beim Trauern und Loslassen
  • führt verstorbene Seelen ans Licht
  • führt uns gut durch Depressionen

Die Schafgarbe

„Reinigung der Aura“

Die Schafgarbe ist allgemein eine sehr ausgleichende Pflanze. So wie sie als Heilpflanze  eine Blutung sowohl stillen, als auch anregen kann, so wirkt sie auch als Räucherpflanze ausgleichend. Schafgarben werden auch als Orakelpflanzen verwendet – ihre Stängel, werden im chinesische I Ging zum Orakeln benutzt. Als Räucherpflanze darf sie in keiner Visionsmischung fehlen. Zudem fördern Schafgarben die Intuition und die Traumarbeit. Natürlich hat die Schafgarbe auch sehr große Schutzwirkung und kann sogar die Aura von allen negativen Energien befreien. Deswegen verwende ich sie auch sehr gerne in allen Reinigungs- und Schutzräucherungen

Verwendete Pflanzenteile

Das blühende Kraut

Wirkung

  • schützend
  • reinigend
  • intuitionsstärkend
  • fördert Visionen
  • ausgleichend
  • harmonisierend

Der Wacholder, Juniperus communis

„Vom Holunder sollst Du den Hut ziehen, vorm Wacholder niederknien“

Der Wacholder hat in unserer Kultur eine ähnlich wichtige Bedeutung, wie der heilige Holunder. Auch in ihm wohnt eine gutmütige Erdgottheit, die dem Menschen wohlgesinnt ist. Wahrscheinlich zählt der Wacholder zu den ältesten Räucherpflanzen überhaupt, da sein Rauch keimtötend und desinfizierend wirkt und den Kontakt zu den Ahnen fördert.

Verwendete Teile

Wacholderspitzen, Wacholderbeeren, Wacholderholz, Wacholderharz

Wirkungen beim Räuchern

  • Reinigend, weil er desinfiziert und keime abtötet
  • Bietet Schutz – vor bösen Geistern
  • Klärt die Aura
  • Fördert der Kontakt zur Erde
  • Fördert  Ahnenkontakte

Ein paar nicht heimische Räucherzutaten

Damiana

Ein Kraut der Sinnlichkeit – es wirkt aphrodisierend un ich verwende es gerne in Räuchermischungen, die die Sinnlichkeit wecken.

Tonkabohne

Der warme, süßliche Duft der Tonkabohne wirkt sehr harmonisierend, wärmend, beruhigend und ausgleichend. Seine leicht aphrodisierende Eigenschaft macht diese Zutat ideal für alle Liebesräcuherungen und Räcuherungen der Sinnlichkeit

Zimt

Bringt in Räuchermischungen eine sehr warme, abgerundete Energie. Er lässt uns tief in uns eine Kraft spüren, eine Zufriednheit und eine Ausgeglichenheit. Ich mag seinen Duft und verwende ihn wieder sehr gerne in Liebes und Lusträucherungen

Grundrezept - Herstellung eines Räucherwerkes

Ich räuchere im Gegensatz zu fast allen anderen ganz ohne Räcuherkohle. Ich mörsere eine Grundmasse aus Beifuss, Salbei und Harz, welche ich im Verhältnis 1:1:1 zu einem relativ feinen Pulver verreibe. Diese Mischung kann man direkt in der Muschel anzünden und sie beginnt sofort zu glosen und raucht dann relativ lange vor sich hin. Zu dieser Grundmischung  kann ich natürlich auch noch weitere Kräuter, Harze und  Rinden dazu geben. So kann ich die verschiedensten Räcuherkräuter zu verschiedensten Themenmischungen zusammen fügen. Zu der Grundmischung gebe ich etwa noch einmal ein Drittel anderer Kräuter dazu.

  • 2 Teile Grundmischung
  • 1 Teil  andere Räucherkräuter

Literaturliste

  • Räuchern
  • „Räuchern mit heimischen Kräutern – Anwendung, Wirkung und Rituale im Jahreskreis“ , Marlis Bader, Kösel Verlag
  • „Handbuch der heimischen Räucherpflanzen“ Räucherduft und Rituale zum Wohlfühlen und Krafttanken“ Renate Kauderer, akademie bios Verlag
  • „Heimische Räucherpflanzen – Räucherduft und Ritual im Jahreslauf“ Thomas Kinkele, Windpferd Verlag
  • „Räucherstoffe und Räucherrituale - Kraftvolle Rituale mit duftenden Pflanzenbotschaften“, Thomas Kinkele, Windpferd Verlag
  • Psychologie des Räucherns, Thomas Kinkele, Windpferd Verlag
  • Das Geheimnis der Rauhnächte, Jeanne Ruland, Schriner Verlag
  • „Die Räucherin“ – Altes Wissen heute nutzen – Annemarie Herzog, Schirner Verlag
  • „Räuchern in Winterzeit und Raunächten“ Heilkräftige Mischungen und Rituale, Christine Fuchs

Artikel zum Räuchern

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Räuchermischung im Jänner

Räuchermischung des Monats

Herzöffnung - Orakeln - Visionen erleben

In vielen Haushalten finden wir jetzt in der Nachweihnachtszeit die typischen Weihnachtsgewürze. Viele von ihnen können unser Bewusstsein ein klein wenig erweitern, unser Herz öffnen oder visionäres Erleben fördern, weshalb ich eine wunderbare Räuchermischung für Dich zusammengestellt habe, die sehr gut in die Zeit des Jahreswechsels, des Orakelns und der Rauhnächte passt. Experimentiere ein wenig, verwende die Gewürze aber lieber sparsam.

    • Lorbeer – öffnet das 3. Auge, fördert visionäres Erleben
    • Schafgarbenkraut – macht hellsichtig, zum Orakeln
    • Beifuss – vertreibt Dämonen, bietet Schutz und Segen, stärkt unsere Intuition, fördert das Traumerleben, stärkt das Weibliche
    • Muskat – stimmungsaufhellend, bewusstseinserweiternd, wärmend
    • Zimt – kräftigend, anregend
    • Gewürznelken - herzöffnend
    • Kardamon – stark stimmungsuafhellend
    • Sternanis – macht hellsichtig, löst Ängste, tröstet

Eine besonders magische Zeit zum Orakeln ist die Silvesternacht und die Nacht vor dem Dreikönigstag, der ja ursprünglich der heiligste Tag der Göttin war – nur an diesem Tag erschien sie in ihrer dreifachen Gestalt- als jugendliche , weiße Frühlingsgöttin, als rote, fruchtbare Sommergöttin und als schwarze, alte und weise Göttin des Winters (Frau Holle).

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Zitat

Wer sich heute freuen kann, sollte nicht bis morgen warten.
(Dt. Sprichwort)

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